, Pressemitteilung

Fahrrad-Aktionstag: Große Interesses und viele Ideen

Wer am Samstag gegen Mittag in Karben unterwegs war, mag eine Gruppe von rund 35 Radfahrerinnen und Radfahrern bemerkt haben, deren sportlicher Ehrgeiz sich an diesem Tag in Grenzen hielt. Denn immer wieder wurde nach kurzer Etappe Halt gemacht - wichtige Besprechungen an neuralgischen Punkten standen an. Eingeladen hatte die CDU zum Fahrradaktionstag und gut 25 Bürgerinnen und Bürger sowie einige Mandatsträger – darunter Bürgermeister Guido Rahn und CDU-Vorsitzender Mario Beck – stiegen aufs Rad. Der Tenor war eindeutig: Die Bedeutung des Fahrrads als Verkehrsmittel nimmt zu und Karben macht sich dementsprechend auf den Weg zur fahrradfreundlichen Stadt.

Wer am Samstag gegen Mittag in Karben unterwegs war, mag eine Gruppe von rund 35 Radfahrerinnen und Radfahrern bemerkt haben, deren sportlicher Ehrgeiz sich an diesem Tag in Grenzen hielt. Denn immer wieder wurde nach kurzer Etappe Halt gemacht - wichtige Besprechungen an neuralgischen Punkten standen an. Eingeladen hatte die CDU zum Fahrradaktionstag und gut 25 Bürgerinnen und Bürger sowie einige Mandatsträger – darunter Bürgermeister Guido Rahn und CDU-Vorsitzender Mario Beck – stiegen aufs Rad. Der Tenor war eindeutig: Die Bedeutung des Fahrrads als Verkehrsmittel nimmt zu und Karben macht sich dementsprechend auf den Weg zur fahrradfreundlichen Stadt.
„In den letzten Jahren haben wir über zwei Millionen Euro in überörtliche Radwege investiert, sei es nach Heldenbergen, Ilbenstadt, Rodheim oder Burgholzhausen“, wusste Rahn zu berichten. Eine Lücke im Netz besteht noch zwischen Rendel und Gronau – und genau dort war die erste Station der CDU-Tour. Die beiden Ortsvorsteher Ehrhard Menzel (Rendel) und Karl-Peter Schäfer (Gronau) berichteten an Ort und Stelle von den Planungen. Rund 750.000 Euro wird der Wetteraukreis, für den Schäfer in seiner Funktion als Kreisausschussmitglied sprach, in die Anbindung investieren. Derzeit läuft der Grunderwerb.
Weiter ging es über den Bornwiesenweg nach Klein-Karben – eine landschaftlich reizvolle und schnelle Verbindung ins Stadtzentrum jenseits der Hauptstraßen, aber teilweise holprig und schmal. Die Mängelliste wurde im Gewerbegebiet und im Stadtzentrum weiter befüllt: unsichere Stellen, fehlende Markierungen, unklare Beschilderungen, abzusenkende Bordsteine, weitere Fahrradständer – hier wird sich mit kleinen Maßnahmen Abhilfe schaffen. Bei der Weiterfahrt nach Kloppenheim wurde deutlich, dass die Ampelschaltung Radfahr-freundlicher sein könnte. Mit einer Grünphase über die Kreuzung statt Verkehrsinsel-Hopping – die nächste Anregung war notiert. Das geplante Gewerbegebiet rund um den Rewe-XL-Markt wurde ebenso in Augenschein genommen wie die Radwegelücken um Okarben und die Engstelle am Selzerbrunnen. Schließlich fand die Tour an der Nidda ihren Abschluss. Die dort stark frequentierten Wege sorgen teilweise für Konflikte. Eine Anregung war, über gut lesbare Piktogramme für mehr Rücksicht zu werben.
Jede Menge Ideen landeten in den Notizbüchern und Handys der Christdemokraten, die diese Erkenntnisse für die kommende Stadtverordnetensitzung in einen umfassenden Antrag gießen werden.