Pressemitteilung:

CDU: Einsatzkräfte besser absichern

16. April 2019

Die Karbener CDU unterstützt den Landesfeuerwehrverband bei seiner Forderung, die Hinterbliebenenversorgung für im Einsatz getötete Helfer auf nichteheliche Lebenspartner auszudehnen. Bislang erhalten Hinterbliebene in Hessen nur dann eine Entschädigung von der gesetzlichen Unfallkasse, wenn die Partnerschaft mit dem Versicherten standesamtlich beurkundet war.

"Feuerwehrleute und Rettungskräfte leisten einen wertvollen Einsatz für die Gesellschaft, in den meisten Fällen ehrenamtlich. Sie können daher zu Recht erwarten, dass ihre Angehörigen finanziell unterstützt werden, wenn sie im Einsatz zu Tode kommen", so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Mario Beck. Tragischer Anlass der aktuellen Diskussion war ein Todesfall in Norddeutschland, bei dem der Partnerin des verunglückten Feuerwehrmannes und ihrem gemeinsamen Kind Leistungen aus der Unfallkasse zunächst versagt blieben. Das Land Niedersachsen hat daraufhin den Schutzanspruch ausgeweitet.

"Diesem Beispiel muss Hessen schnell folgen. Wir haben diese Forderung bereits an unseren Landtagsabgeordneten Tobias Utter weitergeleitet, der unser Anliegen unterstützt. Bürgermeister Guido Rahn hat darüber hinaus in gleicher Sache den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier angeschrieben", berichtet Beck zu den Aktivitäten.

Offenbar blieben die Rufe der Feuerwehren und der Kommunalpolitik in Wiesbaden nicht ungehört: Letzte Woche kündigten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Die Grünen) in Wiesbaden eine Bundesratsinitiative zur Einbeziehung nichtehelicher Lebenspartner in den Versicherungsschutz an. Bis die gesetzlichen Regelungen angepasst seien, werde das Land Entschädigungen "schnell und un-bürokratisch" zahlen, heißt es in einer Presseerklärung der Landesregierung.

"Wir sind froh, dass sich das Land der Sache angenommen hat. Schließlich geht es um eine wichtige Signalwirkung für Mitbürger, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit aller Bürger engagieren", so Beck abschließend.


Mario Beck