Pressemitteilung:

Kriminalität in Karben auf Rekordtief – CDU lobt Polizei

08. März 2019

Hoch erfreut hat sich die Karbener CDU zu der Kriminalstatistik geäußert, die das Polizeipräsidium Mittelhessen für seinen Zuständigkeitsbereich und damit auch für Karben veröffentlicht hat. Die Kernaussagen daraus: Die Zahl der Straftaten in Karben ist im Jahr 2018 um 11,4% von 612 auf 542 zurückgegangen – ein neues Rekordtief. Die Aufklärungsquote stieg zugleich von 51,0 auf 53,7%. CDU-Vorsitzender Mario Beck kommentierte: "Die Menschen können sich zu Recht in Karben sicher fühlen. Das zeigen besonders die Rückgänge bei Wohnungseinbrüchen (-20,0%), Kfz-Diebstählen (-31,8%), Gewaltkriminalität (-26,9% bzw. von 26 auf 19 Fälle) und Straßenkriminalität (-34,1%)."

Mit 2,5 Straftaten pro 1.000 Einwohner liegt Karben deutlich unter dem Schnitt des Wetteraukreises (3,6) und jenem des Landes Hessen (6,0). "Trotz der Nähe zu Frankfurt ist Karben eine sichere Stadt. Unser Dank gebührt daher in aller erster Linie der Polizei, die für die Sicherheit der Bürger die Hauptverantwortung trägt. Zu dem Erfolg beigetragen hat sicherlich auch das aufmerksame Verhalten der Bürger und deren Präventionsmaßnahmen gegen Wohnungseinbrüche, deren Zahl deutlich rückläufig ist. Da dieses Delikt das Sicherheitsgefühl der Bürger stark beeinflusst, ist diese Entwicklung besonders erfreulich", so Beck, der weiter fortfährt: "Auch als Stadt Karben leisten wir mit unserer Stadtpolizei, der Sicherheitswache und der Videoüberwachung am Bahnhof, dem Freiwilligen Polizeidienst und einer vorbildlichen Präventions-, Jugend- und Schulsozialarbeit sowie der Suchtberatung unseren Beitrag. Auf das Ergebnis können alle Beteiligten gemeinsam stolz sein."

Auch der Langzeittrend weise in die richtige Richtung: Wurden im Jahr 2008 noch 855 Straftaten in Karben registriert und davon 46,1% aufgeklärt, waren es zehn Jahre später 542, von denen 53,7% geklärt werden konnten. Die Zahl der Straften ging also innerhalb einer Dekade um rund 47% zurück.

Der einzige Deliktbereich, der im Jahr 2018 einen Zuwachs verzeichnete, ist die Rauschgiftkriminalität mit einem Anstieg von 18 auf 32 Fälle, wobei hier eher der offenbar höhere Kontrolldruck der Polizei als das tatsächliche Aufkommen die Statistik beeinflussen dürfte. In Summe profitiert Karben vom Hessen-Trend, denn auch hier sinkt das Kriminalitätsaufkommen und steigt die Aufklärungsquote. "Die Landesregierung macht ihre Hausaufgaben. Mit der von der schwarz-grünen Koalition beschlossenen Schaffung von weiteren 1.000 Polizei-Stellen ist gewährleistet, dass die Sicherheit der Bürger weiterhin höchste Priorität genießt.

Dazu gehöre es, die Polizei optimal auszurüsten. "Die Verrohung der Gesellschaft macht leider nicht vor der Wetterau Halt, wo die Anzahl der Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte von 33 in 2017 auf 51 in 2018 hochgegangen ist. Hier gilt es, sowohl in Sachen Ausrüstung der Polizei als auch bei der Mitgestaltung des gesellschaftlichen Klimas gegenzuhalten", so der Christdemokrat.

Beck weiter: "Die Zahlen zeigen auch, dass die Untergangspropheten aus der rechtsradikalen Ecke und aus der AfD Unrecht mit ihrer Prognose hatten, dass der Anstieg der Zuwanderung zu mehr Kriminalität führt. Die überwiegende Mehrheit der Zuwanderer verhält sich friedlich. Beim Blick ins Detail fällt aber auch auf, dass Tatverdächtige aus Algerien, Afghanistan, Eritrea und Marokko bei den von Ausländern begangenen Straftaten abzüglich der ausländerrechtlichen Verstöße die Statistik im Wetteraukreis anführen. Hier muss die Politik einen härteren Kurs fahren, um den gesellschaftlichen Frieden auch im Sinne der anständigen Zuwanderer zu wahren. Daher sollten die Grünen dringend ihren Widerstand gegen die Ausweisung weiterer sicherer Herkunftsländer, darunter Algerien und Marokko, aufgeben. Auch Abschiebungen von Gewalttätern nach Afghanistan, wie sie in Hessen jetzt wieder stattfinden, haben ihre Berechtigung. Soweit wir es in Karben beeinflussen können, wird die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger für uns ein wichtiges Thema bleiben. Die sehr guten Zahlen aus der Polizeistatistik sind für uns Ansporn und Verpflichtung."


Mario Beck