Pressemitteilung:

Sabine Helwig: "Kulturangebot in Karben erweitern"

04. Juni 2018

Aktuell ist es ein Fernseh-Kommissar aus der Reihe "Tatort", dessen Konterfei in Karben plakatiert ist, um für eine Kulturveranstaltung im nahen Schöneck zu werben. Plakate wie diese brachten die Karbener CDU auf eine Idee: "Warum nicht mit Nachbarkommunen wie Schöneck kooperieren, um das Kulturangebot in Karben zu erweitern", fragt CDU-Stadtverordnete Sabine Helwig, die für ihre Fraktion einen entsprechenden Prüfantrag an das Stadtparlament formuliert hat.

"Karben wächst, und wir wollen, dass man in Karben nicht nur wohnt, sondern auch lebt. Zum Leben gehört neben der unstrittig wichtigen Infrastruktur auch Kulturleben", begründet Helwig, die den Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur leitet, und führt weiter aus: "Die Vereine und Kirchen in Karben leisten hier schon hervorragende Leistungen, auch private Initiativen wie das Kuhtelier sind eine Bereicherung für das kulturelle Leben hier in Karben. Wir sollten jedoch immer den Ansporn haben, noch besser zu werden."

Die Stadt Karben verfüge über eine großen Saal im Bürgerzentrum mit Bühne. Dessen Nutzung für kulturelle Veranstaltungen sieht Helwig als noch ausbaufähig an. "Daher sollte geprüft werden, ob eine Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen möglich ist. Die laden schon jetzt überregional bekannte Künstler auf ihre Bühnen ein und verfügen über entsprechende Kontakte zu Veranstalter- und Künstlernetzwerke. So kann es zu Synergieeffekten kommen, von denen wir in Karben profitieren. Außerdem gibt es dann keine Konkurrenzveranstaltungen zu Nachbarkommunen, sondern ein abgestimmtes Programm", so Helwig.

Insbesondere mit den Kommunen Altenstadt, Nidderau und Schöneck oder mit Friedrichsdorf könnte hier an bestehende Strukturen angeknüpft werden. Zum Prüfauftrag gehört auch, mit welchem Personalbedarf eine städtische Koordinierungs- und Organisationstelle Veranstaltungstermine koordinieren könnte, um "ein gesamthaftes attraktives Bühnenprogramm aufstellen und präsentieren", heißt es im CDU-Antrag. Das Stadtparlament wird sich am 14. Juni mit der Idee beschäftigen.


Sabine Helwig