Pressemitteilung:

CDU will Ärztezentrum prüfen

1. Dezember 2017

Wie kann es Karben schaffen, für ansiedlungswillige Ärzte attraktiv zu sein? Wie kann die Anzahl der Hausärzte in Karben durch Nachfolgeregelungen mindestens gehalten werden oder unter den Vorgaben der kassenärztlichen Vereinigung sogar ausgeweitet werden? Wie können die Lücken im Facharztangebot geschlossen werden? Damit soll sich nun ein Fachgutachten beschäftigen, angeregt durch eine Ausschusssitzung, in der diese Idee von einem Fachbüro präsentiert wurde. Die CDU beantragt dafür nun Haushaltsmittel in Höhe von 50.000 Euro.

"Auf Grund des demografischen Wandels wird die ärztliche Versorgung immer wichtiger. Sie ist wichtiger Teil der Lebensqualität in unserer Stadt", meint Sabine Helwig (CDU), die den Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur leitet. Helwig weiter: "In einer Ausschusssitzung wurde deutlich, dass eine solche Fachberatung helfen kann, im harten Wettbewerb um ansiedlungswillige Ärzte die richtigen Instrumente zu finden. Eines dieser Instrumente kann ein Ärztezentrum sein, in dem Haus- und Fachärzte ihre Kompetenzen bündeln, durch gemeinschaftliche Ausstattung, Vertretungsregelungen und ähnlichem die Attraktivität für Ärzte steigt, sich in Karben niederzulassen."

Jedoch will die Union nicht "die Katze im Sack" kaufen. Daher sieht ihr Antrag vor, den Magistrat zu beauftragen, bei der Auswahl des Fachgutachters eine möglichst erfolgsorientierte Vergütung zu vereinbaren. Konkret soll der Erfolg Abhängigkeit der Ansiedlung von Ärzten gemessen werden. "Wir sind zwar als Kommune für das Thema nur bedingt zuständig. Im Interesse der Gesundheit unserer Bürger wollen wir aber alle Hebel in Bewegung setzen und unsere Einflussmöglichkeiten maximal nutzen, damit die Ärzteversorgung in Karben dem Bevölkerungswachstum und dem demografischen Wandel standhält", betont Helwig.