Rendel

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"Mehr Rendel geht nicht"

Die Rendeler CDU setzt all ihre Hoffnungen auf eine zweite Amtsperiode von Bürgermeister Guido Rahn und auf starke bürgerliche Mehrheiten sowohl im Stadtparlament als auch im Ortsbeirat. Mit dieser Zielvorgabe kandidieren Ehrhard Menzel, Heike Liebel und Kai-Uwe Fischer sowohl für den Ortsbeirat Rendel als auch auf vorderen Listenplätzen für die Stadtverordnetenversammlung.

Unterstützt werden die drei Doppelkandidaten von Markus Hau und Jürgen Gralka, die ausschließlich für den Ortsbeirat kandidieren. Markus Hau ist bereits seit 2001 im Rendeler Ortbeirat aktiv. Ebenso wie Menzel sei er "Ur-Rendeler" und zeichne sich durch große Bürgernähe und Pragmatismus aus, heißt es in der Pressemitteilung der Union. Durch sein ausgleichendes Wesen habe er einen großen Beitrag geleistet, den Konflikt um die Verkehrsführung im Bereich Bornwiesenweg / Taunusblick zu entschärfen. Jürgen Gralka wiederum bringe sein berufliches Wissen seit vielen Jahren in die Betriebskommission der Stadtwerke Karben ein.

Beim Rückblick auf das Erreichte in der ablaufenden Wahlperiode hebt Ortsvorsteher Menzel die Sanierung des Kindergartens, dessen Erweiterung um zusätzliche Plätze für die Kleinkinderbetreuung, die Sanierung des Bornwiesenweges und der Feldbergstraße sowie die Erneuerung des Innenbereichs der Turnhalle hervor. Im kommenden Frühjahr solle diese mit einem neuen Flachdach versehen werden.

Größte Herausforderung in Rendel sei der ständig anwachsende Schwerlastverkehr auf den Durchgangsstraßen und die seit Jahren immer wieder verschobene Grundsanierung der Dorfelder Straße. "Wir haben uns sehr gefreut, dass Bürgermeister Rahn nunmehr mit Verkehrsminister Tarek Al-Wazir vereinbaren konnte, die Straße nun doch in das Sanierungsprogramm des Landes Hessen aufzunehmen. Die Maßnahme ist überfällig. Wir werden hier am Ball bleiben", versichert Menzel.

Gleiches gelte für die Unterstützung des 1. F.C. Rendel beim Bau eines Kunstrasenplatzes. Der Erfolg der Rendeler Seniorenmannschaften, als auch die intensive Nutzung für die umfassende Jugendarbeit, machten diese Investition notwendig. Menzel verweist darauf, dass Gelder hierfür bereits im Investitionsplan der Stadt Karben reserviert seien, aber der Förderbescheid des Landessportbundes noch ausstehe. Auf der To-Do-Liste der Rendeler Ortspolitiker bleibe zudem die Verkehrsberuhigung des Gronauer Weges und der Bau eines Radwegs nach Gronau.

"Für viele Dinge in der Kommunalpolitik braucht man einen langen Atem - den haben wir", sagt Menzel, der bereits 1981 zum ersten Mal in den Rendeler Ortsbeirat gewählt wurde. Als Ortsvorsteher wolle er vor allem ein zuverlässiger Ansprechpartner bei den Anliegen und Allerweltsproblemen, die die Rendeler an ihn herantragen, bleiben. "Sei es morgens an der Bushaltestelle, in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder tagsüber, wenn mich beispielsweise eine Mail über Unkrautbewuchs an der Friedhofsmauer erreicht: Ich arbeite gerne diese Anliegen ab, sei es im persönlichen Gespräch oder mit den neuen Medien."

Das Ortsvorsteheramt ist für Menzel, der eng mit dem Rendeler Vereinsleben verbunden ist, eine Herzensangelegenheit. Heiteres und Amüsantes aus der Feder des Ortsvorstehers findet der interessierte Leser in dem Lesebuch "Mein Rendel" - Liebeserklärung an ein hessisches Dorf in der Wetterau, bei dem Menzel Mitherausgeber und Hauptgeschichtenschreiber ist. Seine Motto, auch im anstehenden Wahlkampf: "Mehr Rendel geht nicht!"

Die Mitglieder im Ortsbeirat:

Stadtverordnete aus Rendel: