Groß-Karben

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Die Karbener CDU stellt ihre Kandidaten für den Groß-Karbener Ortsbeirat vor

Gute Chancen auf die Rückgewinnung des Stadtteils Groß-Karben rechnet sich Hartmuth Plewe, der jetzige stellvertretende Ortsvorsteher für die kommenden Wahl aus. Schon 2011 konnte die CDU die meisten Wählerstimmen in Groß-Karben für den Ortsbeirat auf sich vereinigen. Durch ein rot-grünes Zusammengehen wurde jedoch der SPD-Kandidat als Ortsvorsteher gewählt. Nach der Wahl 2016, so hofft die CDU Karben, soll es wie in der Zeit vor 2011 wieder einen Ortsvorsteher aus eigenen Reihen in Groß-Karben geben. Neben Hartmuth Plewe stehen auf der Ortsbeirat-Kandidatenliste erfahrene Köpfe wie Philipp von Leonhardi, Klaus Geier, Jürgen Hintz und Gerd Hermanns.

Hartmuth Plewe (67) ist seit 2014 Stadtverordneter und vertritt im Stadtparlament die Interessen Groß-Karbens. Im Ortsbeirat fühlt er sich in seiner politischen Arbeit sehr wohl. "Der Ortsbeirat ist das kleinste politische Gremium. Damit ist es aber auch das Gremium mit der größten Nähe zum Bürger. Mich interessieren alle, also auch die kleinen Probleme unserer Bürger, der kaputte Bürgersteig vor der Haustür, die Parkplatzprobleme in der Wohnstraße, aber auch die Einbindung neuer Wohngebiete in den Stadtteil", erklärt der Ortsvorsteherkandidat.

Der Kunsthistoriker und Landwirt Philipp von Leonhardi (44) hat sich als ehrenamtlicher Stadtrat für Kultur und Integration große Verdienste um die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen erworben. Er organisiert das Einsammeln von Kleidungs- und Gebrauchsgegenständen für die Flüchtlinge und sorgt für Sprachförderung und für eine sinnvolle Beschäftigung der hier Untergekommenen.

Klaus Geier (64) hat sich als Polizeibeamter schon immer um die Belange von Menschen gekümmert. Auch als Abgeordneter im Kreistag bringt er sich ins politische Leben ein und kennt sich in der Kommunalpolitik sehr gut aus.

Gerd Hermanns (72) ist auch kein Unbekannter in Karben und damit auch in Groß-Karben. Zu Beginn der Legislaturperiode rief ihn Bürgermeister Guido Rahn in den Magistrat, dem er 2 Jahre angehörte. Jetzt möchte sich Gerd Hermanns auf den Stadtteil konzentrieren und seine Erfahrungen einbringen. Jürgen Hintz (65) liegt als ehrenamtlichem Stadtrat das Heimatmuseum im Degenfeld´schen Schloss sehr am Herzen. Mit großem Elan sorgt er auch nach dem Umbau des Schlosses für den Erhalt und für eine würdige Umgebung des Museums.

In der neuen Legislaturperiode stehen große Ereignisse an. Die vor allem in Groß-Karben lang ersehnte Nordumgehung steht vor ihrer Vollendung. Das hat Auswirkungen auf unseren Stadtteil. Nun endlich kann die Dorferneuerung in Angriff genommen werden, durch die vor allem die Bewohner der Bahnhofstraße eine spürbare Entlastung erfahren werden. Durch bepflanzte Flächen und einem gefälligen Straßenbelag wird der Verkehrsfluss auf der neuen Bahnhofstraße begrenzt. Die Neugestaltung der Platzes vor dem Eis-Rei und des Lindenplatzes an der Heldenberger Straße machen den alte Ortskern zur "Gudd Stubb" von Groß-Karben.

Das Degenfeld`sche Schloss war lange Zeit ein unansehnlicher Ort in Groß-Karben. Eine Sanierung durch die Stadt war ohne neue Schuldenaufnahme nicht möglich. Durch die Bemühungen von Stadtrat Otmar Stein ist es gelungen, Karbener Investoren zu finden, die das Schloss liebevoll restaurierten. Auch für das Landwirtschafts- und Heimatmuseum blieb das Schloss als Heimstätte erhalten. In Groß-Karben stehen neue Wohngebiete kurz vor dem Baubeginn. Viele Menschen aus der Umgebung von Frankfurt erkennen die Wohnqualität und die günstige Lage von Groß-Karben und möchten hier leben. Eine besondere Herausforderung für den Ortsbeirat ist es, darauf zu achten, dass sich die neuen Wohngebiete am Kalkofen (Waldhohl) oder am Park (Sportplatz KSG) gut in das bestehende Bild von Groß-Karben einfügen. Besonders am Park wurde eine Bürgerbeteiligung praktiziert, wie sie Karben bisher nicht erlebt hat. In 4 Bürgerversammlungen wurden Vorschläge vorgestellt, und es gab für Bürger die Gelegenheit, Ideen und Anregungen einzubringen.

Abschließend erklärt Plewe: "Durch die Einbeziehung der Bürger in die Planung bei neuen Projekten wurde in Karben und damit auch in Groß-Karben bewiesen, dass Bürgerbeteiligung keine leere Worthülse sondern bei uns gelebte Kommunalpolitik ist."

Mitglieder im Ortsbeirat Groß-Karben